Natürlich gibt es kaum ein anderes Wissensreservoir wie Wikipedia. Warum also eine eigene Seite für klassische Musik? Reicht es nicht, sich bei Wikipedia über Bach, Beethoven, Mozart und Co zu informieren und ggf. noch einmal im guten alten Komponistenlexikon nachzuschlagen? Ja, nein, vielleicht :-) Klassika geht über das hinaus, was Wikipedia anbietet, indem es sich beschränkt, denn Klassika ist eine Wissensdatenbank einzig und allein rund um klassische Musik. Neben Lebensläufen der einzelnen Komponisten finden sich dort auch Informationen zu Dirigenten und Textdichtern, ausserdem ein Lexikon musikalischer Fachbegriffe, das in seiner Knappheit Schülern sicherlich mehr bietet, als ellenlange Wikipedia-Artikel, in denen 50 Experten auch noch das letzte Quentchen an Spezialinformation über eine besondere lokale Spielart des italienischen Arioso im auslaufenden 17. Jhd zusammengetragen haben.
Interessant für Recherchearbeiten ist auch die Auflistung nach musikalischen Gattungen – wie viele Cellosonaten gibt es und von wem sind sie geschrieben worden? Ausserdem bietet Klassika zu jedem Komponisten die Möglichkeit, alle Werke nach Opuszahl, nach Gattung, nach Titel oder nach Entstehungszeit sortiert anzeigen zu lassen.
Klassika – in der Beschränkung liegt die Kraft – meiner Meinung nach durchaus eine lohnenswerte Alternative zur inzwischen aus meiner Sichr oft überfrachteten Wikipedia.
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